Ostsee Baumhaushotel in der Fachzeitschrift Hotelbau - Im Fokus des Fachmagazins für nachhaltigen Hotelbau
Das Ostsee Baumhaushotel wurde im Fachmagazin für Architektur, nachhaltiges Bauen und Hotelkonzepte vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur die besondere Lage auf Höhe der Baumkronen, sondern vor allem das durchdachte Gesamtkonzept – von der ersten Idee bis zum laufenden Betrieb.
Der Beitrag zeigt, wie aus einem gewachsenen Ort ein Rückzugsraum entstanden ist, der Natur, Architektur und Ruhe miteinander verbindet.
Ein Baumhaushotel – neu gedacht
Im Gegensatz zu klassischen Baumhäusern stehen die Unterkünfte nicht in den Bäumen, sondern bewusst auf Stelzen. So bleiben Wurzeln, Bodenstruktur und Wasserhaushalt unberührt.
Die Architektur folgt dabei einem klaren Prinzip:
so wenig Eingriff wie möglich – so viel Wirkung wie nötig.
Nachhaltigkeit mit Substanz
Nachhaltigkeit ist kein Zusatz, sondern Grundlage des gesamten Projekts:
- Verwendung langlebiger, rückbaubarer Materialien
- Holzbauweise mit Fokus auf natürliche Alterung
- energieeffiziente Bauweise nach aktuellen Standards
- Einsatz von Luft-Wärmepumpen für Heizen und Kühlen
- reduzierter Flächenverbrauch und minimale Versiegelung
Das Ziel ist kein perfektes Idealbild, sondern ein System, das langfristig funktioniert und sich weiterentwickelt.
Architektur, die Ruhe schafft
Die Gestaltung der Baumhäuser ist bewusst reduziert:
- helle Hölzer
- klare Linien
- große Panoramafenster
- fließender Übergang zwischen innen und außen
Die Natur wird dabei nicht inszeniert, sondern bleibt das, was sie ist – präsent, ruhig und unverstellt.
Rückzugsort statt klassisches Hotel
Im Zentrum steht nicht das klassische Hotelkonzept, sondern ein Ort zum Abschalten:
„Ein leiser Rückzugsort, gedacht von der ersten Skizze bis zum Betrieb.“
Die Kombination aus Lage, Architektur und bewusster Reduktion schafft Raum für das, was im Alltag oft fehlt: Ruhe, Abstand und Zeit.
Zwischen Wiesen und Baumkronen
Die Baumhäuser fügen sich in eine gewachsene Landschaft ein:
- renaturierte Flächen
- offene Wiesen
- natürliche Blickachsen
Gäste erleben hier keinen inszenierten Park, sondern eine Umgebung, die sich organisch entwickelt hat.
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